Stadtvilla - Warmwasserbad

  • Die schwebende Wanne an der Nordwand des Warmwasserbades ist mit weißen Mosaiksteinchen verkleidet und steht auf Ziegelsäulen Auf den Boden des Baderaumes blieben ebenso Reste eines Mosaikbelages aus weißen und schwarzen Steinchen erhalten. Beim Bau der Therme wurde wasserfester Mörtel unter Beimengung von Ziegelsplitt und Ziegelmehl verwendet. Ein römischer Badegang besteht aus Wechselbädern. Nach einem heißen Bad erfolgte die Abkühlung in kaltem Wasser. Römische Thermen hatten daher Räume, die auf unterschiedliche Temperaturen aufgeheizt wurden: Das caldarium war der Heißbaderaum, in welchem eine hohe Luftfeuchtigkeit vorherrschte. Im bis zu 40° heißen Wasser entspannte man sich und konnte sich dabei mit warmen Güssen überschütten. Kräuteressenzen sorgten für einen angenehmen Duft und vervollständigten die Wellness-Atmosphäre.


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