Mühlsteine

Um Getreidekörner zu Mehl zu vermahlen verwendeten die Römer gewöhnlicherweise steinerne Rotationsmühlen, die je nach Gebrauch und Bedarf verschiedene Größen haben konnten. Die Drehmühle bestand aus einem nach außen gewölbten Bodenstein und einem dazugehörigen nach innen gewölbten Oberstein (=Läufer). In einem Einfüllloch in der Mitte wurden die Getreidekörner eingebracht, die zwischen den Mahlflächen der beiden Steine weiterrieselten und so zu Mehl verarbeitet wurden. Es gab kleinere handbetriebene Mühlsteine, die z.B. Soldaten mitführten oder jeder Haushalt besaß, und leistungsfähigere Großmühlen, die mit Tier- oder Wasserkraft betrieben wurden.

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